4 Schritte zur Gesundheit

01.04.2014

1. Innerer Wandel

Jeder Mensch hat das Recht, glücklich zu sein. Der erste Schritt zu ganzheitlicher Gesundheit ist deshalb, dass du dir bewusst wirst, dass du das Recht hast dir die Zeit und die Energie zu nehmen, um dich mit deinen Beschwerden auseinanderzusetzen - auch wenn dir von außen signalisiert wird, dass du einfach funktionieren sollst. Menschen, die dich wirklich mögen, werden es dir garantiert nicht übel nehmen, wenn du dich um deine Gesundheit kümmerst. Ein guter Arbeitgeber wird daran interessiert sein, dass du langfristig gesund und glücklich bist.

 

2. Achtsamkeit schulen

Außerdem ist es wichtig, die Achtsamkeit gegenüber deinem Körper und Geist erhöhen. Das ist gar nicht so einfach. Viele von uns haben eine Vielzahl von Ideen im Kopf, was gesundes Leben ist, welche Art von Ernährung die richtige ist, wie viel Sport wir machen sollten - wir sind es nicht gewöhnt, dem eigenen Körper zuzuhören. Viele Menschen profitieren in der Hinsicht massiv von Meditation.

  • Lege ein kleines Heftchen an – jede Seite ist ein Tag.

  • Dann versuche so oft wie möglich bewusst wahrzunehmen, wie du dich fühlst.

  • Wenn du daran denkst, fühle in dich hinein und vermerke knapp in deinem Büchlein, was du in den letzten zwei Stunden gegessen und gemacht hast und wie du dich fühlst. Bist du nervös, erschöpft, voller Energie, entspannt, aggressiv, hast du Blähungen, möchtest du an die frische Luft oder dich am liebsten auf die Couch legen?

  • Dann kannst du anfangen, dein Verhalten zu variieren – mal was anderes zu essen, Pausen einzuführen, Yoga zu machen – und zu sehen, wie sich den Befinden dadurch verändert.

3. Forschung betreiben

Nach dieser Datensammlung, die dir sicher schon Anhaltspunkte und erste Theorien geliefert hat, geht es an die konkrete Ursachenforschung. Am besten gehst du dabei vor wie ein Wissenschaftler: Sieh’ dir die Daten an, formuliere Hypothesen – und prüfe sie dann kritisch.

Oftmals ist es gar nicht so leicht, die Ursachen für Krankheiten, Schmerzen, chronische Beschwerden zu finden. Wer jahrelang eine tiefe Erschöpfung mit Kaffee, Süßigkeiten und Power-Work-out kompensiert hat, und deshalb jeden Abend eine Flasche Wein als Einschlafhilfe getrunken hat, der kommt vielleicht nicht sofort darauf, dass das Grundproblem ist, dass er pro Tag zwei Stunden mehr Schlaf bräuchte. Oder dass er nur so erschöpft ist, weil er seinen Job seit Jahren als völlig sinn- und freudlos erlebt.

 

4. Entscheidungen treffen

Wenn du nun die Ursache für deine Beschwerden eingekreist hast, wird es konkret – du musst dein Verhalten ändern. Gewohnheiten abzulegen ist nicht immer leicht. Gehe am besten langsam und schrittweise vor: Zuerst hörst du auf, Kaffee zu trinken, dann reduzierst du den Wein, dann gehst du täglich ein bisschen früher ins Bett etc.

Vielen Menschen steht bei der Einführung eines gesünderen Lebensstils auch das Gefühl im Weg, etwas aufgeben zu müssen, was einem Freude macht, was einem schmeckt, und so ein Stück Lebensqualität zu verlieren. „Ich gönn’ mir doch sonst nichts!“ sagt sich dann mancher. In dem Fall ist es am besten, sich ganz konkret zu überlegen, was einem mehr bedeutet – nie mehr Blähungen, Verstopfung, Magenkrämpfe und Durchfall oder weiterhin jeden Tag zwei Stück Sahnetorte essen? – und sich gesunde Alternativen zu suchen, die genau so gut schmecken, genauso viel Spaß machen, aber keine unangenehmen Nebenwirkungen haben.

 

Deine Motivation für den Start:
Du hast es in der Hand, dich gesund und fit zu fühlen -
also nutze diese Chance und gestalte dein Leben aktiv und bewusst so, wie es dir am besten gefällt! 

 

 

 

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